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- Kategorie: Geschichte
- Veröffentlicht am 19. Mai 2008
- Geschrieben von Matthias Keßler
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Geschichte der Stadtkapelle Marktoberdorf
Die Stadtkapelle Marktoberdorf kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Jahr 1781 spielte in “Oberdorf” eine Musikkapelle anlässlich der Aufstellung eines Galgens.
Sehen Sie hier eine Auflistung der bisherigen Dirigenten und Vorstände.
Mittlerweile gehört das Orchester zu den führenden Blasmusikkapellen im schwäbischen Raum. Das Repertoire der rund 60 Musikerinnen und Musiker umfasst alle Sparten der Blasmusik:
Vom Marsch bis zur zeitgenössischen sinfonischen Blasmusik. Bei den jährlichen Oster- und Jahreskonzerten im Veranstaltungshaus MODEON in Marktoberdorf fanden zudem bereits einige Uraufführungen statt. Zum festen Bestandteil im Terminkalender gehören außerdem Kurkonzerte sowie die beliebten Serenaden in der Bayer. Musikakademie mit wechselnden Programmschwerpunkten.
Die Teilnahme an Wertungsspielen bei Bezirksmusikfesten ist ebenso selbstverständlich. Hier treten die Stadtmusikanten seit 1978 in der Höchststufe an und erspielten sich jeweils 1. Ränge mit Auszeichnungen.
Das Orchester ist Mitglied im Allgäu-Schwäbischen Musikbund, Bezirk IV Marktoberdorf.
Aus der Chronik:
- Juli 1945: Neuaufbau mit einem Stamm von 14 Musikern durch den langjährigen Dirigenten Remigius Reichart
- Mai 1945: Erstmals nach dem Kriege Besuch eines Musikfestes in Immenstadt
- Oktober 1949: Hermann Regner übernimmt die Leitung der “Musikgesellschaft Marktoberdorf”
- Mai 1952: Eine einheitliche Allgäuer Tracht wird angeschafft
- August 1953: Anlässlich der Stadterhebung Umbenennung in “Stadtkapelle Marktoberdorf”
- April 1977: Georg Przybilla, bisher beim Heeresmusikkorps in Kassel, wird als erster professioneller Dirigent verpflichtet
- April 1978: Erster Auftritt des neu geschaffenen Jugendblasorchesters beim Osterkonzert
- Juli 1978: Bezirksmusikfest anlässlich 25-Jahrfeier der Stadt Marktoberdorf
- Juli 1978: Erhalt der silbernen Medaille für über 150-jähriges Bestehen durch den Präsidenten des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes Georg Mayer
- November 1983: Eröffnungsfeierlichkeiten des Veranstaltungshauses MODEON
- Mai 1993: Maximilian M. Jannetti übernimmt die Leitung der Stadtkapelle
- November 1995: Georg Przybilla nimmt mit dem Jugendblasorchester an einem Wettbewerb teil und verstirbt während des Vortrags auf der Bühne
- Juni 1996: Auslands-Konzertreise nach Wilnis/Holland
- Februar 1998: Eine erste CD wird produziert. Titel: “Scaramia” mit Werken des Komponisten Klaus-Peter Bruchmann
- November 2003: Die Stadtkapelle stellt sich beim Landesentscheid zum Deutschen Orchesterwettbewerb in Bad Windsheim der Konkurrenz. Das erste Mal bei einem solchen Wettbewerb vertreten, erreichen sie einen hervorragenden 2. Platz
- November 2007: Die Stadtkapelle stellt sich erneut beim Landesentscheid zum Deutschen Orchesterwettbewert der Konkurrenz. Dieses Mal wird die intensive Probenarbeit mit dem 1. Platz im bayerischen Ausscheid belohnt.
- Mai 2008: Die Stadtkapelle erspielt sich beim 7. Deutschen Orchesterwettbewerb den achten Rang und erhält das Prädikat "mit gutem Erfolg".


Die Stadtkapelle